1950/51 besuchten sage und schreibe über 1.350 Schülerinnen die Bugenhagen-Schule. Muss das eng gewesen sein...
Geschichte
Am Freitag, 9.10.1885, begann der Unterricht in dem damals neuen Schulhaustyp der Doppelschule mit einem Knaben- und einem Mädchenteil.
Der Ziegelbau besitzt Formelemente aus Renaissance und Gotik und macht auch heute noch – zumindest äußerlich – einen recht robusten Eindruck.
Stichwörter zu Schülerzahlen und Schulart:

- 1885-1886 “Zahlschule” (Knabenschule: 218, Mädchenschule: 234 Kinder).
- Gem. Schulgesetz von 1886 Umwandlung in eine so genannte “unentgeltliche Volksschule”. (Historie)
- Seit 1934 heißt die Schule “Bugenhagen-Schule”.
- Von 1921 bis 1957 war die Schule eine reine Mädchenschule. (Historie)
- Vom Schuljahr 1946/47 an stieg die Zahl der Mädchen von über 1.000 bis auf ca. 1.350.
- 1957/58 wurden erstmalig wieder Jungen aufgenommen.
- Ab 1960/61 begannen die Schülerzahlen deutlich zu sinken.
- Ab 1973/74 ist die Schule eine reine Grundschule.
Anmerkungen zum Schulgebäude und zum Schulgrundstück
Auf den Fluren war das Schulgebäude durch Mauern geteilt: hier Mädchen-, dort Jungenschule. 1900 wurde der Schulhof durch eine Betonmauer (!) gegen eine Seitenstraße abgegrenzt.
Die eingebaute “Centralheizung” (=Luftheizung: Warmluft wird durch Schächte in die Räume geleitet) ist bereits 1910 mangelhaft. Mit der Heizung war eine Brausebadeanlage verbunden: Kinder der Klassen 1 bis 7 erhielten alle 8 Tage ein Bad.
1976 begann die Umgestaltung des Schulhofes; die Beseitigung der Bunker scheiterte an der Kostenfrage. Mit Hilfe des tatkräftigen Schulvereins und mit den Schulfesterlösen wurde der Schulhof kontinuierlich als Spielplatz ausgebaut.
Wer sich für den Namensgeber unserer Schule interessiert, kann hier fündig werden: